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Donnerstag, 30.08.2012

Fachgespräch: "Warum hat Software so viele Fehler und was kann getan werden, um diese möglichst zu vermeiden?"


Das German Testing Board veranstaltet am 23. Februar 2011 von 14 -16 Uhr ein Fachgespräch im Rahmen der Konferenz  "Software Engineering 2011" in Karlsruhe. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Ernst Denert, Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik. Als Referenten sind Klaus Beetz (Siemens AG), Prof. Dr. Mario Winter (German Testing Board) und Prof. Dr. Andreas Zeller (Universität des Saarlandes) geladen.

Achtung Gebäude und Raumänderung:

Die Veranstaltung findet jetzt im Seminarraum 221 im 2. Obergeschoß (Dachgeschoß) des  Kollegiengebäudes am Ehrenhof, Gebäude 11.40 statt. Adresse Englerstrasse 11, Geb. 11.40, 76131 Karlsruhe.


Dass man Fehler suchen und beheben muss, ist unbestritten; der Weg zur Fehlerfreiheit schon weniger, und wie viel man für was investieren sollte: daran scheiden sich die Geister. Der Arbeitstitel des Fachgesprächs lautet deshalb: "Warum hat Software so viele Fehler und was kann getan werden, um Fehler möglichst zu vermeiden?"

Beim Fachgespräch sollen Praktiker und Forscher zusammengebracht werden, die dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln erörtern können. Die Leitfragen sind:

  • Wie können Fehler frühzeitig gefunden werden?
  • Was wird von der Industrie eingesetzt bzw. gefordert?
  • Welche Methoden und Techniken sind "Stand der Technik"?


Podiumsteilnehmer Professor Andreas Zeller vom Lehrstuhl für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes hat kürzlich einen mit 750.000 Euro dotierten Google-Preis erhalten, um künftig Softwaretests zu entwickeln, die systematisch alle möglichen Verhaltensweisen von großen Computerprogrammen ausleuchten. Zeller beschreibt die Herausforderung seiner Arbeit folgendermaßen: "Herkömmliche Softwaretests funktionieren wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Sie finden an verschiedenen Stellen etwas, aber man kann nie sicher sein, ob man wirklich alle Fehler aufgespürt hat."

Prof. Zeller soll während des Fachgesprächs Raum geboten werden, seine Forschungsarbeit/-ergebnisse zu erläutern. Zudem soll thematisiert werden, welche Forschungsergebnisse in den Lehrplan des GTB/ISTQB® aufgenommen werden können (das Stichwort ist die Praxistauglichkeit universitärer Forschung).

Mit den Industrievertretern soll darüber gesprochen werden, ob deren Unternehmen bereits Forschungsergebnisse in die Praxis einfließen lassen (Siemens betreibt beispielsweise selbst Forschung im Bereich Software-Testen) und welche Methoden/Techniken/Werkzeuge sich die Unternehmen in Zukunft wünschen? Zudem soll herausgearbeitet werden, welchen Stellenwert die Certified-Tester-Ausbildung des GTB/ISTQB® bei der Test-Thematik für die Industrieunternehmen hat.

 

Eine Teilnahme am Fachgespräch setzt keine Anmeldung für die SE Tagung voraus!

Zur besseren Planung würden wir uns über eine formlose Anmeldung über das Webformular freuen.

Anmeldung zum Fachgespräch

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